RegEnergetik–Neue Energie durch Regeneration

Start
Leber und Stoffwechsel
Darmmilieu und Stoffwechsel
Milchsäure-Präbiotikum
Citrat-Basenmittel
Pflanzenreiche
Kost
Atmung, Bewegung und
Entspannung
Fitnesstipp's

Regeneration Energie

Impressum

Die „artgemäße Ernährung des Menschen“ ist nach allgemeiner ernährungswissenschaftlicher Ansicht (vgl. Elmadfa/Leitzmann, Ernährung des Menschen) „eine gemischte, jedoch stark überwiegend pflanzliche Kost“. Dies zeigt sich u. a. an der Anatomie des Gebisses, der Enzymausstattung (z. B. keine eigene Vitamin-C-Synthese wie bei Pflanzenfressern, schlechter Harnsäureabbau), der Darmlänge und der Entwicklungsgeschichte. Unsere heutige Ernährung entspricht nicht mehr einer natürlichen, gesunden Ernährungsweise.

Das Grundproblem der heutigen Kost ist, dass sie zu viel tierisches Protein, einfache Kohlenhydrate und gesättigte Fette dafür zu wenige komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe enthält. Auf diese moderne, energiereiche Ernährung ist der Organismus evolutionsbiologisch nicht eingestellt: Der Steinzeitmensch ernährte sich überwiegend von Wurzeln, Blättern, Beeren. Erjagtes Fleisch gab es eher selten. Der Verdauungstrakt und die Enzymausstattung sind folglich auf eine ballaststoffreiche und eiweißarme Kost eingestellt und für die Evolution ist das fast-food-Zeitalter im Vergleich zur Millionen-Jahre alten Menschheitsgeschichte eine sehr kurze Episode.

Fehlernährung macht schlapp

Einfache Kohlenhydrate, wie Rohrzucker oder Weißmehl, werden sehr schnell in Glukose umgewandelt. Allerdings kann der Zellstoffwechsel, insbesondere der Zitronensäurezyklus, die schnell auftretenden Glukosespitzen nicht verarbeiten. Statt in der Zelle ordentlich verbrannt zu werden, häuft sich Glukose an und wird zu organischen Säuren vergärt. Der Gärungsprozess liefert jedoch nur 1/18-tel der Energie, die bei der oxidativen Verbrennung in den Mitochondrien freigesetzt wird. Ist es da ein Wunder, dass man sich trotz kalorienreicher Nahrung energielos fühlen kann und sich immer wieder nach dem nächsten Zuckerschub sehnt?

Zuviel tierisches Protein führt zu einer gesteigerten Ammoniakbildung und zu einer pH-Anhebung im Dickdarm. Der Ammoniaküberschuss durch zu viel Eiweiß und ein krankes Darmmilieu machen ebenfalls müde, weil dem Zitronensäurezyklus durch das Ammoniak ein wichtiger Baustein (alpha-Ketoglutarat) entzogen wird. Kommt nun eine hohe glykämische Last zusammen mit Proteinreichtum z.B. Hamburger mit zuckerhaltiger Limonade, wird die energieliefernde Zellatmung gleich doppelt blockiert. Durch Fehlernährung sind die zellulären Energiekraftwerke, die Mitochondrien, irgendwann überlastet und letztendlich ausgebrannt -  „Burn-out“ ist also in vielen Fällen auf eine Fehlernährung auf Kosten der Leber zurückzuführen.

weiter....